Zum 826. Hafengeburtstag nach Hamburg, ein Rückblick

Wieder einmal ging es zum Hafengeburtstag mit dem Feuerschiff Elbe1 nach Hamburg.

Mit auflaufendem Wasser und reichlich Strömung fuhren wir, “von Muscheln und Seepocken befreit ” nach dem Werftaufenthalt mit teilweise über 10 Knoten, die Elbe hinauf. Zuerst war es recht ungemütlich mit Regenschauern begleitet. Doch bald flaute der Wind ab und die Sonne kam durch.
Unsere Passagiere suchten sich eine sonnige Ecke an Oberdeck mit einem passenden Getränk dazu. Jetzt konnte die Reise beginnen.

Hautnah passierten wir andere Schiffe, aller Größenklasse. Details, wie Länge, Breite und Zielort ect. konnte man einfach auf der Brücke in Erfahrung bringen.

Auf der Reise, wie auch in Hamburg wurden viele Fotos geschossen, die wir gerne zeigen, soweit sie uns zugesendet werden.

Diejenigen, die schon zum wiederholten Male zum Hafengeburtstag fuhren, sahen Vieles mit anderen Augen, als diejenigen, die das erste Mal dabei waren.

Für die Crew selbst sind solche Fahrten immer recht anstrengend. Egal ob  bei der Hin- oder Rückreise wie auch bei der Einlaufparade, musste man mit dem Ansturm zurecht kommen.

Manchmal schüttelte man sich den Kopf, weil man den Eindruck hatte, dass die Besucher regelrecht ausgehungert waren.
Seeluft macht wirklich hungrig.

Ein fliegender Wechsel zwischen Mittagessen (Labskaus + gebr. Lachs) und Kaffee + Kuchen. Rekordverdächtigt wurden in so in 69 Min. ca. 140 Stck. Kuchen incl. Kaffee verkauft. lesen Sie weiter….

Uwe

Bericht eines Mitglieds der Service Crew auf ELBE 1 beim Hamburger Hafengeburtstag 2015

Am Samstag war es unsere Aufgabe, Mittagessen und Kaffee mit Kuchen zu servieren. Mittagessen ab 12:00 Uhr und Kaffee mit Kuchen ab 14:00 Uhr.

Uns: das sind Christa und Kudd‘l, Heidi und Uli sowie Heike und Peter, die etwas später zu uns kamen. Christa erledigte die Kasse und Kudd‘l war am Abwaschen. Heidi teilte das Essen aus und ich bediente die Bierzapfanlage.

So ca. 13:45 Uhr fing ich an mit „Kaffee kochen“ und Heike und Peter übernahmen die Zapfanlage.

Mit Countdown pünktlich um 14:00 Uhr begann der Verkauf von Kaffee und Kuchen. Die Arbeitseinteilung blieb so, als Ergänzung kam Nils dazu, der den Kaffee ausschenkte. Ich brühte mit Hilfe unserer Kaffeemaschine immer laufend Kaffee auf, während Kudd’l sich um den Abwasch kümmerte. (Ich muß wohl doch mal Christa fragen, ob seine Finger von dem Abwaschwasser wirklich so weich waren), Heidi verkaufte ein Stück Kuchen nach dem Anderen und die Schlange vor dem Tresen wurde nicht kürzer! Und ich brühte Kaffee und Kaffee und Kaffee …….

Zwischendurch wurde Heidi von einem jungen Mann gefragt, ob sie noch Labskaus hätte (unser Mittagessen). Nein, sagte Heidi, die Zeit wäre schon vorbei. Der Mann machte so ein trauriges Gesicht, sodass Heidi Heike fragte, ob sie mal in die Kombüse gehen könne und mal fragen würde, ob da noch was zu machen sei. Nach kurzer Zeit kam Heike mit einem Teller Labskaus und Beilagen zurück und überreichte ihn dem jungen Mann! Der strahlte Heike und Heidi an und war bestimmt in diesem Augenblick der glücklichste Mensch auf dem gesamten Hafengeburtstag! Und ich brühte Kaffee und Kaffee und Kaffee …….

So ziemlich genau um 15:09 Uhr teilte Heidi das letzte Stück Kuchen aus! Jetzt gab es nur noch Kaffee.

Fazit: Der Kuchen war „alle“ , wir waren kaputt von der Arbeit aber glücklich, es geschafft zu haben. Ich habe gefühlt ca. 50 Kannen Kaffee gebrüht ( ich glaube es waren weniger) und alle entspannten sich wieder.

Uli

Nun folgen einige Bilder, von denen noch Weitere im Zulauf sind